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Übersicht No. 1 zum Kapitel "Wald & Klimaveränderungen"

 
Autor (-en):
Stiftung Wald in Not, Bonn
Kontakt:
Zusendung am:
07.11.2008
Einstellung am:
09.11.2008
Dokumenttyp:
Informationsbroschüre (pdf-Datei, 3,6 MB)
Zusammenfassung:
Unser Klima wandelt sich. Höhere Temperaturen, häufigere Trockenperioden, stärkere Wolkenbrüche sind nur einige der Folgen des vom Menschen verursachten Klimawandels. Wie werden unsere langlebigen Wälder auf die raschen Veränderungen der Umwelt reagieren? Gelingt es ihnen, sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen, oder werden wir uns in Zukunft an andere Waldbilder, an neue Baumarten gewöhnen müssen?
In unserer Broschüre stellen wir dar, wie sich das Klima in den vergangenen hundert Jahren veränderte und mit welchen Klimaverhältnissen in Deutschland künftig zu rechnen sein wird. Außerdem beschäftigen wir uns mit den Folgen des Klimawandels für den Wald und gehen der Frage nach, welche unserer heimischen Baumarten zu den "Gewinnern" oder "Verlierern" zählen könnten.
Über Maßnahmen für Waldbesitzer und Forstleute, durch vorausschauendes Handeln rechtzeitig etwas gegen drohende Gefahren für die Wälder zu tun, wollen wir ebenso informieren wie darüber, wie jeder von uns beim Leben, Wohnen und Heizen mit Holz und Holzprodukten klimaschädliches CO2 einsparen kann.

Die Broschüre ist auch gegen Voreinsendung von 0,85 € Briefmarken bei der Geschäftsstelle der Stiftung Wald in Not, Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn, erhältlich.
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Autor (-en):
Ingolf Profft, Ulf Baier und Michael Seiler
Thüringer Landesanstalt für Wald, Jagd und Fischerei, Gotha
Kontakt:
Zusendung am:
14.10.2008
Einstellung am:
18.10.2008
Dokumenttyp:
Artikel, der im Original unter gleichem Titel in der Zeitschrift "Forst und Holz", 63. Jahrgang, Heft 2⁄2008, S. 32-37 erschienen ist (pdf-Datei, 3,2 MB)
(Die Einstellung in dieses Internetportal erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Autoren und des Verlages)
Zusammenfassung:
Auch die heimische Forstwirtschaft steht vor der Herausforderung, die Waldökosysteme mit ihren vielfältigen Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen dauerhaft auch in einem sich ändernden Klima zu erhalten. Grundlagen zur Abschätzung möglicher Risiken und zur Entwicklung und Umsetzung langfristiger Anpassungsstrategien stehen jedoch nur in relativ begrenztem Umfang zur Verfügung. Um trotzdem zügig die erforderlichen Strategien für die Forstwirtschaft zu erarbeiten, können Zeitreihen des Umwelt- und Forstschutzmonitorings wertvolle Informationen zur Vitalität von Waldbeständen liefern, die in Kombination mit weiteren Parametern Ableitungen zum zeitlichen und rämlichen Umfang möglicher Auswirkungen von Klimaveränderungen ermöglichen und somit Schwerpunkte für einen Baumartenwechsel aufzeigen. Insbesondere die Fichte steht dabei im Mittelpunkt. Die Erfassung und räumliche Auswertung von Schadholz durch Borkenkäfer kann als Weiser für langfristige Vitalitätsdefizite einen Parameter für die Überarbeitung von Bewirtschaftungs- und Anbauempfehlungen darstellen.
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Autor (-en):
Andreas Roloff und Britt Grundmann
TU Dresden, Institut für Forstbotanik und Forstzoologie, Professur für Forstbotanik
im Auftrag der Stiftung Wald in Not, Bonn
Kontakt:
Zusendung am:
16.09.2008
Einstellung am:
21.09.2008
Dokumenttyp:
Forschungsstudie der TU Dresden im Auftrag der Stiftung Wald in Not, Bonn (pdf-Datei, 3,0 MB)
Zusammenfassung:
In der vorgelegten Studie werden 47 Waldbaumarten hinsichtlich ihrer Verwendbarkeit für Waldökosysteme unter Bedingungen des Klimawandels bewertet. Diese Zusammenstellung beruht auf der integrativen Auswertung und Beurteilung bereits publizierter Analysen und Daten zu den physiologischen und ökologischen Potentialen der Arten.
Hierbei liegt das wesentliche Augenmerk auf der Toleranz gegenüber andauernden Trockenphasen, aber auch auf der Frostresistenz. Um eine allgemeine Frosthärte jeder Art zu ermitteln, wurde die Toleranz gegenüber Winterfrösten, ebenso wie gegenüber Spätfrostereignissen herangezogen.
Im Ergebnis können 47 Baumarten mittels Benotung (1-4) für vier Standorte unterschiedlicher Wasserversorgung bewertet werden. Dies wird anschaulich zusammengefasst in der KLAM-Wald, der KLimaArtenMatrix für Waldbaumarten. Danach zeigt sich, dass die meisten der heimischen Arten auf geeigneten Standorten ein hohes Potential haben, um auch in Zukunft stabile Wälder zu bilden. Bei Entscheidungen der Baumartenwahl sind selbstverständlich auch weitere Faktoren wie z. B. Nährstoffangebot, Höhenstufe und bei einzelnen Baumarten auch mögliche Pathogenrisiken mit einzubeziehen.
Eine Bewertung der Waldbaumarten unter dem Aspekt des Klimawandels wie in dieser Studie wurde bisher noch nicht vorgenommen, so dass es sich um einen neuen Ansatz handelt, der hiermit zur Diskussion gestellt werden soll.
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Autor (-en):
Norbert Asche
Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen, Münster
Kontakt:
Zusendung am:
05.09.2008
Einstellung am:
08.09.2008
Dokumenttyp:
Für die Veröffentlichung in diesem Portal zur Verfügung gestellter Artikel des Landesbetriebes Wald und Holz Nordrhein-Westfalen (pdf-Datei, 1,1 MB)
Zusammenfassung:
Karten über die Verbreitung von Waldtypen sind eine wichtige Basis für zahlreiche Arbeiten im Wald, in der Naturschutzplanung und der Landschaftsbewertung. Während bis vor kurzen diese Karten mit hohem Aufwand analog erarbeitet wurden besteht heute die Möglichkeit mit Geografischen Informationssystemen (GIS) und den in z.T. hoher räumlicher Auflösung vorhandenen ökologischen Basisdaten, die Waldgesellschaften bzw. Waldtypen für eine Landschaft lagegetreu zu beschreiben.
Neue Auswertungen der Ergebnisse der forstlichen Standortklassifikation in Nordrhein-Westfalen ermöglichen darüber hinaus Betrachtungen, wie sich durch einem erwarteten Klimawandel die heutigen Waldtypen im Nationalpark Eifel verändern könnten.
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Autor (-en):
Christian Kölling, Monika Konnert, Olaf Schmidt
Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, Freising
Kontakt:
Zusendung am:
08.08.2008
Einstellung am:
11.08.2008
Dokumenttyp:
Artikel, der im Original unter gleichem Titel in der Zeitschrift "AFZ-DerWald", 63. Jahrgang, Heft 15⁄2008, S. 804-807 erschienen ist (pdf-Datei, 0,5 MB)
(Die Einstellung in dieses Internetportal erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Autoren und des Verlages)
Zusammenfassung:
Der Klimawandel ist nicht zu leugnen. Damit wird die Forstwirtschaft vor eine große Herausforderung gestellt. Wälder mit ihrer starken Umweltbindung, mit langen Produktionszeiträumen und ohne Möglichkeit des Ortswechsels erweisen sich gegenüber den Einwirkungen des Klimawandels zum Teil als besonders anfällig. In Bayern hat man vergleichsweise frühzeitig die Einwirkungen eines veränderten Klimas auf unsere Waldbaumarten beschrieben und bedeutende Waldumbauprogramme gestartet, um Wälder an die veränderten Umweltbedingungen anzupassen. Im Zusammenhang damit werden vor allem von Waldbesitzern und Angehörigen der Forstverwaltungen, aber auch aus Kreisen der Wissenschaft berechtigte Fragen gestellt. Sie reichen von fundamentaler Skepsis über den Zweifel an der Notwendigkeit von Anpassungsmaßnahmen bis zu Unsicherheiten bei der Beurteilung der Anfälligkeit der einzelnen Baumarten. Wir haben einige der immer wieder gestellten Fragen aufgegriffen, geordnet und versuchen sie nach unserem gegenwärtigen Kenntnisstand zu beantworten.
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Autor (-en):
Andreas Bolte, Johann Heinrich von Thünen-Institut, Eberswalde,
Pierre Ibisch, Fachhochschule Eberswalde,
Annette Menzel, Technische Universität München,
Andreas Rothe, Fachhochschule Weihenstephan
Kontakt:
Zusendung am:
07.08.2008
Einstellung am:
11.08.2008
Dokumenttyp:
Artikel, der im Original unter gleichem Titel in der Zeitschrift "AFZ-DerWald", 63. Jahrgang, Heft 15⁄2008, S. 800-803 erschienen ist (pdf-Datei, 1,0 MB)
(Die Einstellung in dieses Internetportal erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Autoren und des Verlages)
Zusammenfassung:
Nicht nur das Klima selbst, sondern auch die Diskussion über eine Anpassungsfähigkeit unserer Wälder an den Klimawandel heizt sich zunehmend auf. Schon werden Fichte und Kiefer "als vom Aussterben bedroht" und Buche als Verlustbaumart angesehen. Eine Versachlichung der öffentlichkeitswirksamen Diskussion über die Zukunft der Wälder in Deutschland ist geboten. Unsere derzeitige Vorstellung zur Reaktion heimischer Waldbaumarten auf den Klimawandel wird stark durch "Klimahüllen" geprägt, die anhand langjähriger Temperatur- und Niederschlagsmittel gebildet werden. Den Schöpfern dieser Klimahüllen gebührt die Anerkennung, die bisher nur auf Basis von gutachterlichen Einschätzungen geführte Diskussion mit einem wissenschaftlichen Verfahren untermauert zu haben. Aber reicht das Verfahren in dieser bisher einfachen Form aus, um darauf die waldbaulichen Planungen zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel aufzubauen?
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Autor (-en):
Dr. Christian Kölling
Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, Freising
Kontakt:
Zusendung am:
26.05.2008
Einstellung am:
01.06.2008
Dokumenttyp:
Artikel, der im Original unter dem gleichen Titel in dem Buch "Warnsignal Klima: Gesundheitsrisiken - Gefahren für Pflanzen, Tiere und Menschen" von José L. Lozán, Hartmut Graßl, Gerd Jendritzky, Ludwig Karbe und Karsten Reise (Hrsg.) erschienen ist (pdf-Datei, 1,2 MB)
(Die Einstellung in dieses Internetportal erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Autors und des Herausgebers)

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier:
Warnsignal Klima: Gesundheitsrisiken - Gefahren für Pflanzen, Tiere und Menschen
Aus dem Inhalt:
Kaum ein anderer Wirtschaftszweig ist so natur- und umweltgebunden wie die Forstwirtschaft. Klima und Boden sind hier Produktionsfaktoren und bestimmen Möglichkeiten und Grenzen der forstwirtschaftlichen Bodennutzung. Anders als in Landwirtschaft und Gartenbau werden die standörtlichen Produktionsfaktoren Klima und Boden zumindest in der traditionellen mitteleuropäischen Forstwirtschaft kaum aktiv beeinflusst. Dies lohnt sich nur in bestimmten Formen der Plantagenwirtschaft mit hohen Renditen. Die Anpassung an das "Eiserne Gesetz des Örtlichen" hat deshalb in der Forstwirtschaft Mitteleuropas eine lange Tradition. Wälder werden an die standörtlichen Bedingungen angepasst, und nicht umgekehrt die Umweltfaktoren zugunsten der Bäume verbessert. Im Grunde orientiert man sich damit an den natürlichen Wäldern, denn auch diese sind ein Muster der spontanen Anpassung an die verschiedenen Umweltbedingungen.
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Autor (-en):
Rainer Gemballa, Staatsbetrieb Sachsenforst, Graupa
Dr. Angela Schlutow, Gesellschaft für Ökosystemanalyse und Umweltdatenmanagement mbH (ÖKO-DATA), Strausberg
Kontakt:
Zusendung am:
04.02.2008
Einstellung am:
09.02.2008
Dokumenttyp:
Artikel, der im Original unter gleichem Titel in der Zeitschrift "AFZ-DerWald", 62. Jahrgang, Heft 15⁄2007, S. 822-826 erschienen ist (pdf-Datei, 0,5 MB)
(Die Einstellung in dieses Internetportal erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Autoren und des Verlages)
Zusammenfassung:
Der Entwurf für eine neue forstliche Klimaeinteilung in Sachsen wird vorgestellt, die unter Berücksichtigung der Klimaänderung und entsprechender Prognoseszenarien dynamisch anwendbar ist.
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Autor (-en):
Dr. Christian Kölling
Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, Freising
Kontakt:
Zusendung am:
07.12.2007
Einstellung am:
17.12.2007
Dokumenttyp:
Artikel, der im Original unter gleichem Titel in der Zeitschrift "AFZ-DerWald", 62. Jahrgang, Heft 23⁄2007, S. 1242-1245 erschienen ist (pdf-Datei, 2,8 MB)
(Die Einstellung in dieses Internetportal erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Autors und des Verlages)
Zusammenfassung:
Der Klimawandel steht nicht vor der Tür, er steht schon in der Tür. Bei Umtriebszeiten von bis zu weit über 100 Jahren werden die heute jungen Bäume und Bäumchen eine beträchtliche klimatische Spanne aushalten müssen. Anhaltspunkte für die Eignung der Baumarten erhält man, wenn man die klimatischen Standortsansprüche mit den wahrscheinlichen Verhältnissen in einer noch heute fernen Zeit vergleicht. Im Folgenden werden die so genannten Klimahüllen von 27 Baumarten zusammen mit den gegenwärtigen und zuküftigen Klimaverhältnissen in Deutschland vorgestellt.
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»  Klimawandel - Waldbauliche Konsequenzen für Thüringen
(Links zu den Dateien: siehe unten)

Autor (-en):
Michael Seiler
Thüringer Landesanstalt für Wald, Jagd und Fischerei (TLWJF), Gotha
Kontakt:
Einstellung am:
08.10.2007
Dokumenttyp:
Vortragspräsentation und Textfassung für den Tagungsband der Tagung "Klimaschutz und Klimawandel - Rolle der Forstwirtschaft" am 27. und 28.09.2007 in Gotha
Zusammenfassung:
Ausgehend von den Klimaveränderungen für Thüringen werden die heimischen Baumarten hinsichtlich ihrer langfristigen Eignung auf Basis ihrer Klimaansprüche analysiert. Darüber hinaus wird für die Baumart Fichte, gegenwärtig häufigste und zugleich wirtschaftlich wichtigste Baumart in Thüringen, ein Risikoschlüssel präsentiert, der die langfristig geeigneten Standorte für den Fichtenanbau ausweist.

» Waldbauliche Konsequenzen für Thüringen (Vortragspräsentation; pdf-Datei 21,8 MB)

» Waldbauliche Konsequenzen für Thüringen (Tagungsbandbeitrag; pdf-Datei 1,0 MB)
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Autor (-en):
Prof. Dr. Christian Bernhofer und Mitarbeiter
Technische Universität Dresden, Tharandt
Kontakt:
Einstellung am:
08.10.2007
Dokumenttyp:
Textfassung für den Tagungsband der Tagung "Klimaschutz und Klimawandel - Rolle der Forstwirtschaft" am 27. und 28.09.2007 in Gotha
Zusammenfassung:
An verschiedenen Beispielen für Wälder werden die Auswirkungen des Klimawandels in Mitteldeutschland hinsichtlich Waldwachstum und Kohlenstoffaufnahme dargestellt.
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Autor (-en):
Wolf-Ulrich Kriebitzsch, Florian Scholz, Siegfried Anders, Jürgen Müller
Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft (BFH)
Kontakt:
e-mail an die Redaktion der Zeitschrift ForschungsReport, Herrn Dr. Michael Welling: » michael.welling(at)fal.de
Zusendung am:
13.06.2007
Einstellung am:
17.06.2007
Dokumenttyp:
Artikel, der im Original unter gleichem Titel in der Zeitschrift "ForschungsReport", Ausgabe 1⁄2005, S. 22-25 erschienen ist (pdf-Datei, 0,6 MB; » ForschungsReport)
(Die Einstellung in dieses Internetportal erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Verlages)
Zusammenfassung:
Neben den Bodenverhältnissen und der Bewirtschaftung (Baumartenwahl, Ernte- bzw. Verjüngungsmethode) bestimmen klimatische Faktoren die Baumartenzusammensetzung von Wäldern. Maßgeblich sind dabei Temperatur und Niederschlag sowie extreme Klimaereignisse wie Trocken- und Hitzeperioden, Stürme, Früh- und Spätfröste. Für das künftige Wachstum der Wälder – einschließlich der Baumartenverteilung – ist von ausschlaggebender Bedeutung, inwieweit sich Baumarten an die Klimabedingungen anpassen können und damit im Hinblick auf eine ausreichende Stoffproduktion konkurrenzfähig bleiben.
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Autor (-en):
Dr. Christian Kölling, Dr. Lothar Zimmermann
Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, Freising
Kontakt:
Zusendung am:
11.06.2007
Einstellung am:
17.06.2007
Dokumenttyp:
Artikel, der im Original unter gleichem Titel in der Zeitschrift "Gefahrstoffe − Reinhaltung der Luft", Ausgabe 6⁄2007, S. 259-268 erschienen ist (pdf-Datei, 1,0 MB; » www.gefahrstoffe.de)
(Die Einstellung in dieses Internetportal erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Autoren und des Verlages)
Zusammenfassung:
Der Klimawandel stellt selbst in seiner schwächsten vorhergesagten Form eine starke Einwirkung auf die Wälder Deutschlands dar. Glücklicherweise sind nicht alle Baumarten gleich anfällig gegenüber diesen Einwirkungen, die sich vor allem in Temperaturerhöhung und Niederschlagsverminderung ausdrücken. Je nach ihrem natürlichen Verbreitungsschwerpunkt verlieren oder gewinnen Waldbaumarten an Übereinstimmung mit den für sie günstigen Klimabedingungen. Die Mehrzahl der standortsheimischen Laubbaumarten wie Buche, Eiche, Ahorn und Esche wird vom Klimawandel wahrscheinlich weitaus weniger betroffen sein als die in Deutschland bevorzugt angebauten Nadelbaumarten Fichte, Kiefer und Lärche. Im klimagerechten Waldumbau versucht die Forstwirtschaft, sich durch den Wechsel zu weniger anfälligen Baumarten an die zukünftigen geänderten Bedingungen anzupassen.
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Autor (-en):
Dr. Christian Kölling, Dr. Lothar Zimmermann, Dr. Helge Walentowski
Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, Freising
Kontakt:
Zusendung am:
06.06.2007
Einstellung am:
07.06.2007
Dokumenttyp:
Artikel, der im Original unter gleichem Titel in der Zeitschrift "AFZ-DerWald", 62. Jahrgang, Heft 11⁄2007, S. 584-588 erschienen ist (pdf-Datei, 3,2 MB)
(Die Einstellung in dieses Internetportal erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Autoren und des Verlages)
Zusammenfassung:
Allenthalben wächst die Sorge um das Schicksal unserer Wälder angesichts des unausweichlichen Klimawandels. Einen ersten Vorgeschmack der kommenden Ereignisse hat uns die Borkenkäfer-Massenvermehrung der vergangenen Jahre gegeben. Als äußerst umwelt- und naturgebundener Wirtschaftszweig mit langen Produktionszeiträumen wird die Forstwirtschaft besonders stark unter den Folgen des Klimawandels zu leiden haben. Welche Baumarten werden mit den veränderten Bedingungen noch zurechtkommen und welche werden weichen müssen? Aus dieser Zukunftsfrage wird schnell eine Gegenwartsfrage, weil die Waldbestände von morgen schon heute begründet werden.




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