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Übersicht No. 1 zum Kapitel "Deutsche Klimaschutzpolitik"

 
Autor (-en):
Joachim Krug
Johann Heinrich von Thünen Institut (vTI)
Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei
Institut für Weltforstwirtschaft, Hamburg
Kontakt:
Zusendung am:
21.01.2010
Einstellung am:
26.01.2010
Dokumenttyp:
Präsentation eines Vortrages, der vom Autor am 15.01.2010 im Rahmen des Symposiums "Klimaschutz nach Kopenhagen - Herausforderungen für Land-, Forst- und Ernä,hrungswirtschaft" zur Internationalen Grünen Woche 2010 in Berlin (ICC) gehalten wurde (pdf-Datei, 0,5 MB)
Überblick:
Eine nachhaltige Forstwirtschaft dient der Bindung und Speicherung von CO2 und birgt gleichzeitig ein Potenzial zur Erhöhung dieser Speicherleistung, jedoch nur bedingt der Vergrößerung des Speichers selbst.
Der Vortrag beinhaltet wesentliche Kennzahlen und Grafiken zu den klimarelevanten Leistungen der deutschen Forstwirtschaft und einer nachhaltigen Holznutzung mit ihren Substitutionswirkungen. Abschließend werden die wichtigsten Forderungen des Sektors für den politischen Klimaschutzprozess genannt.
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»  Factsheets des WBGU zu Klimawandel

(Links zu den Dateien: siehe unten)

Herausgeber:
Wissenschaftlicher Beirat der
Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), Berlin
Kontakt:
e-mail an » wbgu(at)wbgu.de

Internet » www.wbgu.de
Veröffentlichung:
2009
Einstellung am:
14.01.2010
Dokumenttyp:
Sonderveröffentlichungen des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), Berlin
Überblick:
Der WBGU hat einen neuen Ansatz zur Bewältigung des Klimaproblems entwickelt. Zentral ist die Einigung der Staatengemeinschaft auf eine Obergrenze für die noch zu emittierende Gesamtmenge (Globalbudget) an Kohlendioxid aus fossilen Quellen bis 2050, um gefährliche Klimaänderungen zu vermeiden. Da das Globalbudget gerecht auf alle Staaten verteilt wird, eignet sich der Budgetansatz als Grundlage für einen neuen Weltklimavertrag.

» Factsheet 3: Der Budgetansatz (pdf-Datei 0,4 MB)

Hinweis: Das ausführliche Sondergutachten des WBGU zum Budgetansatz finden Sie hier:
» Kassensturz für den Weltklimavertrag - Der Budgetansatz

***

Die Auswirkungen des Klimawandels sind bereits in allen Teilen der Welt spürbar und werden sich weiter verstärken. Diese Veränderungen bergen ernste Gefahren für unsere Gesellschaften. Der Menschheit bleibt nur ein kleines Zeitfenster, um der Herausforderung Klimawandel angemessen zu begegnen und Maßnahmen zu ergreifen, die den globalen Temperaturanstieg auf maximal 2°C begrenzen können.

» Factsheet 2: Klimawandel: Warum 2°C? (pdf-Datei 0,4 MB)

***

Angesichts der großen Chancen und Risiken sowie der Komplexität ist Bioenergie in kurzer Zeit zu einer anspruchsvollen politischen Regulierungs- und Gestaltungsaufgabe geworden, die nur durch weltweite Kooperation und internationale Rahmensetzung gelöst werden kann. Die zentrale Botschaft des WBGU lautet, dass die weltweit vorhandenen nachhaltigen Potenziale der Bioenergie genutzt werden sollten, solange Gefährdungen der Nachhaltigkeit ausgeschlossen werden können, insbesondere der Ernährungssicherheit sowie der Ziele von Natur- und Klimaschutz.

» Factsheet 1: Bioenergie: Die WBGU-Empfehlungen auf einen Blick (pdf-Datei 1,7 MB)

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Autor (-en):
Eckhard Heuer
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Bonn
Kontakt:
e-mail an » 534(at)bmelv.bund.de
Zusendung am:
02.11.2009
Einstellung am:
09.11.2009
Dokumenttyp:
Artikel, der im Original unter gleichem Titel in der Zeitschrift "AFZ-DerWald", 64. Jahrgang, Heft 20⁄2009, S. 1068-1069 erschienen ist (pdf-Datei, 0,5 MB)
(Die Einstellung in dieses Internetportal erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Autoren und des Verlages)
Zusammenfassung:
Im Dezember 2009 sollen in Kopenhagen die laufenden internationalen Verhandlungen über ein neues Klimaschutzregime abgeschlossen werden. Das Ergebnis ist nicht nur von Bedeutung für den weltweiten Klimaschutz, sondern auch für die Forstwirtschaft in Deutschland. Die gerade abgeschlossene Inventurstudie 2008 liefert verlässliche Daten über Stand und Entwicklung der Kohlenstoffvorräte in unseren Wäldern und ist Bestandteil für die deutsche Positionierung in den laufenden Klimaverhandlungen.
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Autor (-en):
Frank Schwitzgebel, Karsten Dunger, Heino Polley
Institut für Waldökologie und Waldinventuren des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI), Eberswalde
Kontakt:
Zusendung am:
02.11.2009
Einstellung am:
09.11.2009
Dokumenttyp:
Artikel, der im Original unter gleichem Titel in der Zeitschrift "AFZ-DerWald", 64. Jahrgang, Heft 20⁄2009, S. 1070-1071 erschienen ist (pdf-Datei, 0,3 MB)
(Die Einstellung in dieses Internetportal erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Autoren und des Verlages)
Zusammenfassung:
Durch die im Dezember 2006 von der Bundesregierung getroffene Entscheidung, sich die Waldbewirtschaftung im Rahmen der Verpflichtungen zur Emissionsreduktion von Treibhausgasen anrechnen zu lassen, entsteht die Notwendigkeit, die Quell- bzw. Senkenwirkung der deutschen Wälder für den Zeitraum der ersten Verpflichtungsperiode (2008-2012) ausreichend genau nachzuweisen.
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Autor (-en):
Karsten Dunger, Wolfgang Stümer, Katja Oehmichen, Thomas Riedel, Andreas Bolte
Institut für Waldökologie und Waldinventuren des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI), Eberswalde
Kontakt:
Zusendung am:
02.11.2009
Einstellung am:
09.11.2009
Dokumenttyp:
Artikel, der im Original unter gleichem Titel in der Zeitschrift "AFZ-DerWald", 64. Jahrgang, Heft 20⁄2009, S. 1072-1073 erschienen ist (pdf-Datei, 0,3 MB)
(Die Einstellung in dieses Internetportal erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Autoren und des Verlages)
Zusammenfassung:
Nachdem sich Deutschland zur Anrechnung der Waldbewirtschaftung nach dem Kyoto-Protokoll verpflichtet hat, entstehen zusätzliche Berichtspflichten neben der Berichterstattung nach der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen. Die Berichterstattung erfolgt nach den Richtlinien des UN-Klimarates und wird an das für die Emissionsberichterstattung Deutschlands in allen Sektoren federführende Umweltbundesamt gemeldet. Wälder betreffende Teile der Inventare werden am Institut für Waldökologie und Waldinventuren des vTI erarbeitet. Dabei steht die Änderung des Kohlenstoffvorrats in den fünf Kohlenstoffpools ober- und unterirdische Biomasse, Totholz, Streu und Boden im Vordergrund. Einen wichtigen Baustein hierfür bildet die Inventurstudie 2008 (IS08). Mit ihren Daten zu den C-Vorräten in der Baumbiomasse können die anrechenbaren Änderungen der Kohlenstoffvorräte flächendeckend berichtet werden.
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Herausgeber:
Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), Berlin
Kontakt:
e-mail an » wbgu(at)wbgu.de

Internet » www.wbgu.de
Veröffentlichung am:
01.09.2009
Einstellung am:
09.11.2009
Dokumenttyp:
Sondergutachten des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU)
Einleitung:
Die Staats- und Regierungschefs der G8-Staaten sowie des Major Economies Forum on Energy and Climate (MEF), dem u. a. Indien, Brasilien und China angehören, haben im Juli 2009 im italienischen L′Aquila die Bedeutung der 2°C-Leitplanke zur Vermeidung eines gefährlichen Klimawandels anerkannt. Der WBGU sieht darin einen außerordentlich wichtigen Zwischenschritt auf dem Weg zur völkerrechtlichen Vereinbarung einer wohlbegründeten Zielmarke für den Weltklimaschutz. Aufbauend auf diesem Konsens gilt es jetzt in Kopenhagen einen Anschlussvertrag an das im Jahr 2012 auslaufende Kioto-Protokoll auszuhandeln. Dieses neue internationale Abkommen sollte die relevanten Erkenntnisse der Wissenschaft in eine ebenso faire wie praktikable globale Strategie zur Bekämpfung der Erderwärmung übersetzen. Bisher ist im gemischten Chor der am Verhandlungsprozess beteiligten Länder jedoch kein Leitmotiv erkennbar, das den Weg dorthin weisen könnte.
Ausgehend von den grundsätzlichen Überlegungen und aufbauend auf seinen früheren wissenschaftlichen, strategischen und ethischen Analysen zur Thematik entwirft der WBGU in diesem Sondergutachten einen umfassenden Lösungsansatz für die internationale Klimapolitik.
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Autor (-en):
Guido Knoche, Benjamin Lünenbürger, Benno Hain, Klaus Müschen
Umweltbundesamt Dessau (Herausgeber)
Kontakt:
Einstellung am:
09.11.2009
Dokumenttyp:
Veröffentlichung des Umweltbundesamtes, Dessau, aus der Serien CLIMATE CHANGE (pdf-Datei, 1,4 MB)
Einleitung:
Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen, vor denen die Menschheit steht. Der wissenschaftliche Kenntnisstand zu den drohenden Gefahren und das Wissen über mögliche Handlungsoptionen sind in den vergangenen Jahrzehnten beachtlich gestiegen. Besonders alarmierend wegen künftig zu erwartender Klimaänderungen sind die Informationen des UN-Klimarates IPCC in seiner Veröffentlichung des 4. Sachstandsberichts im Jahr 2007. Gleichzeitig beobachten wir die Zunahme der globalen Emissionen von Treibhausgasen – die Ursache für den vom Menschen gemachten Klimawandel.
Das Umweltbundesamt legt mit dieser Publikation sein Konzept zur Klimapolitik vor. Wir möchten damit aufzeigen, wie wir uns die weiteren Schritte einer ambitionierten Energie-, Klimaschutz- und Klimaanpassungspolitik vorstellen. Die Vorschläge dieser Konzeption bauen auf zahlreichen Publikationen des UBA auf.
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Autor (-en):
Ulrich Schraml, Roderich von Detten, Antje Wurz (IFP), Beate Schulz-Montag, Karlheinz Steinmüller (Z_punkt), Jesko Hirschfeld (IÖW), Konrad Ott, Tanja von Egan-Krieger (Universität Greifswald), Beate Brüggemann, Rainer Riehle (INFIS), Siegfried Behrendt (IZT), Karl Moser (Consultant)
Kontakt:
e-mail an » riehle(at)infis.eu
oder
e-mail an » s.behrendt(at)izt.de
Zusendung am:
27.07.2009
Einstellung am:
16.08.2009
Dokumenttyp:
Veröffentlichung aus dem Verbundprojekt "Zukünfte und Visionen Wald 2100"; BMBF-Förderschwerpunkt "Nachhaltige Waldwirtschaft".
Die Einstellung in dieses Portal erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Projektkoordination.
Vorwort der Broschüre:
Die vorliegende Broschüre hat aus Sicht ihrer Verfasser dann ihren Zweck erfüllt, wenn sie dazu beiträgt, dass in Deutschland anders über die Zukunft des Waldes diskutiert wird, als dies bislang der Fall ist. Wie es der Titel ankündigt, erhoffen wir uns vor allem ein Denken und Diskutieren in Zukünften - also in Alternativen. Wir sehen darin eine wichtige Voraussetzung, dass der Wald vorausschauend genutzt und geschützt werden kann. Denn er soll auch den Wünschen und Bedürfnissen der nächsten Generationen zur Verfügung stehen. Wir bieten dazu auf den folgenden Seiten eine ganze Reihe von Anregungen, wie und worüber diese Diskussion geführt und Entscheidungen getroffen werden sollten.
Der Text ist ein Ergebnis des Forschungsvorhabens "Waldzukünfte 2100", eines Projektes, das im Rahmen des Forschungsprogramms "FONA - Forschung für Nachhaltigkeit" durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurde. Eine interdisziplinäre Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Bereichen Zukunftsforschung, Forst-, Holz- und Wirtschaftswissenschaften, Soziologie und Umweltethik hat sich zwei Jahre lang mit der Zukunft der Waldnutzung in Deutschland beschäftigt. Mit Hilfe von Szenarien, einer Delphi-Befragung unter Waldexperten sowie mehrerer Konferenzen mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und öffentlicher Verwaltung sowie mit Jugendlichen haben wir viele Bausteine für eine Zukunftsdebatte über den Wald in Deutschland erarbeitet.
Als ein Produkt dieses Vorhabens entstand unter Federführung des Freiburger Instituts für Forst- und Umweltpolitik die vorliegende Broschüre. Sie basiert auf den Arbeiten des Forschungsverbundes und wurde durch Kolleginnen und Kollegen aus dem Verbund sowie eine Reihe von externen Gutachtern unterstützt. Die Szenarien, die mögliche Zukünfte der Waldnutzung beschreiben, wurden durch die Zukunftsforscher von Z_punkt formuliert.

Eine ausführliche Beschreibung des Verbundprojektes "Zukünfte und Visionen Wald 2100" finden Sie in der Rubrik "Projekte⁄Deutschland" unter:
» Das Verbundprojekt "Zukünfte und Visionen Wald 2100".
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Herausgeber:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Berlin
Kontakt:
e-mail an » service(at)bmu.bund.de

Internet » www.bmu.de
Einstellung am:
11.01.2009
Dokumenttyp:
Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Berlin, vom 17.12.2008
Einleitung:
Die beschlossene Strategie schafft einen Rahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Deutschland. Sie stellt in erster Linie den Beitrag des Bundes dar und bietet auf diese Weise eine Orientierung für andere Akteure. Die Strategie legt den Grundstein für einen mittelfristigen Prozess, in dem gemeinsam mit den Bundesländern und anderen gesellschaftlichen Gruppen schrittweise die Risiken des Klimawandels bewertet werden sollen.
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Herausgeber:
Umweltbundesamt, Dessau
Kontakt:
Einstellung am:
11.01.2009
Dokumenttyp:
Broschüre des Umweltbundesamtes, Dessau (pdf-Datei, 5,1 MB)
Einleitung:
Der Klimawandel und seine Folgen sind in aller Munde - spätestens seit dem vierten Sachstandsbericht des Weltklimarates aus dem Jahr 2007.
Die Änderungen des Klimas sind bereits in Deutschland spürbar. Wie wirkt aber ein verändertes Klima auf Mensch und Umwelt? Und was können wir tun, um uns darauf einzustellen? Aufbauend auf aktuellen Forschungsberichten fasst das Umweltbundesamt (UBA) in mehreren Publikationen das Wissen zu Risiken des Klimawandels für Deutschland zusammen und stellt mögliche Strategien und Maßnahmen zur Anpassung vor.

Die Broschüre "Deutschland im Klimawandel - Anpassung ist notwendig" steht in diesem Portal zum Download als pdf-Datei zur Verfügung:
» Deutschland im Klimawandel - Anpassung ist notwendig (pdf-Datei, 5,1 MB).

Das ergänzende Themenblatt "Forstwirtschaft" finden Sie ebenfalls hier als pdf-Datei:
» Themeblatt "Anpassung in der Forstwirtschaft" (pdf-Datei, 0,3 MB).

Die weiteren Themenblätter (Küstenschutz, Landwirtschaft, Hochwasserschutz, Energie- und Finanzwirtschaft) finden Sie im Internet auf den Seiten des Umweltbundsamtes unter:
» www.umweltbundesamt.de.

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Autor (-en):
Tobias Mickler, Siegfried Behrendt, Lorenz Erdmann, Michael Knoll, Johannes Rupp (Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung gGmbH - IZT)
Ulrich Schraml, Roderich von Detten, Antje Wurz (Universität Freiburg, Institut für Forst- und Umweltpolitik)
Kontakt:
e-mail an » s.behrendt(at)izt.de
Zusendung am:
18.11.2008
Einstellung am:
30.11.2008
Dokumenttyp:
Ergebnisse einer Expertenbefragung zur Entwicklung von Wald, Forstwirtschaft und Landnutzung im Rahmen des Projektes "Zukünfte und Visionen Wald 2100: Langfristige Perspektiven von Wald und Landnutzung, Entwicklungsdynamiken, normative Grundhaltungen und Governance"; BMBF-Förderschwerpunkt "Nachhaltige Waldwirtschaft", "Wald heute und in Zukunft – Szenarien und Visionen"
Zusammenfassung:
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt "Zukünfte und Visionen Wald 2100" stellt sich der Aufgabe, langfristige Entwicklungen und Handlungsoptionen aufzuzeigen, denn der Wald und die Forstwirtschaft stehen vor tiefgreifenden Veränderungen. Das Projekt will die Debatte um die Zukunft von Wald und Landnutzung mit einem Zeithorizont bis 2100 anregen und das Problembewusstsein aller Beteiligten schärfen. Im Rahmen des Projektes "Zukünfte und Visionen Wald 2100" haben das IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung und das Institut für Forst- und Umweltpolitik der Universität Freiburg zwischen November 2007 und März 2008 eine Befragung unter Fachexperten aus der Forst- und Holzwirtschaft, der Waldforschung, Verbänden und Verwaltungen durchgeführt. 640 Experten haben einen Blick in die Zukunft gewagt und dabei ihr Know-how und ihre Erfahrungen in das Projekt eingebracht. Hiermit liegt die erste breit angelegte Delphi-Befragung zu neuen Möglichkeiten und Perspektiven von Wald und Landnutzung in Deutschland vor.

Eine ausführliche Beschreibung des Verbundprojektes "Zukünfte und Visionen Wald 2100" finden Sie in der Rubrik "Projekte⁄Deutschland" unter:
» Das Verbundprojekt "Zukünfte und Visionen Wald 2100".
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Autor (-en):
Ingolf Profft, Nico Frischbier
Thüringer Landesanstalt für Wald, Jagd und Fischerei, Gotha
Kontakt:
Einstellung am:
05.10.2008
Dokumenttyp:
Textfassung des gleichnamigen Vortrags für die Tagung "Klimawandel und Forstwirtschaft – Risiken und Chancen" des Sächsischen Waldbesitzerverbandes am 2. Oktober 2008 in Tharandt (pdf-Datei, <0,1 MB)
Zusammenfassung:
Der Beitrag gibt einen kurzen, leicht verständlichen Überblick zu den bisherigen Stationen der Klimaschutzpolitik, die eine besondere Bedeutung für die Berücksichtigung von Wald als Senke bzw. Quelle für Kohlenstoff spielen, und zeigt den aktuellen Stand der Auswirkungen für die deutsche Forstwirtschaft.
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Autor (-en):
Frank Schwitzgebel, Karsten Dunger, Wolfgang Stümer
Johann Heinrich von Thünen-Institut
(ehemals Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft), Eberswalde, Hamburg
Kontakt:
Zusendung am:
04.02.2008
Einstellung am:
09.02.2008
Dokumenttyp:
Artikel, der im Original unter gleichem Titel in der Zeitschrift "AFZ-DerWald", 62. Jahrgang, Heft 23⁄2007, S. 1260-1262 erschienen ist (pdf-Datei, 1,1 MB)
(Die Einstellung in dieses Internetportal erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Autoren und des Verlages)
Zusammenfassung:
Die Bundesregierung hat Ende Dezember 2006 entschieden, sich die Waldbewirtschaftung im Rahmen der Verpflichtungen zur Emissionsreduktion von Treibhausgasen nach Artikel 3 Abs. 4 des Kyoto-Protokolls anrechnen zu lassen. Damit entsteht die Notwendigkeit, die Quell- bzw. Senkenwirkung deutscher Wälder für den Zeitraum von 2008 bis 2012 ausreichend genau nachzuweisen.

Im Oktober 2009 wurden die Ergebnisse der Inventurstudie vorgestellt. Die entsprechenden Veröffentlichungen hierzu, die in der Zeitschrift AFZ-DerWald erschienen sind, finden Sie hier:
» Hintergrund, Methodik und Durchführung der Studie
» Der Kohlenstoffspeicher Wald und seine Entwicklung
» Studie bestätigt: Deutsche Wälder sind wichtige Kohlenstoffsenke
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Autor (-en):
Lars Liebig und Peter Elsasser
Johann Heinrich von Thünen-Institut, Institut für Ökonomie
(ehemals Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft), Hamburg
Kontakt:
Zusendung am:
15.01.2008
Einstellung am:
15.01.2008
Dokumenttyp:
Artikel, der im Original unter gleichem Titel in der Zeitschrift "AFZ-DerWald", 62. Jahrgang, Heft 23⁄2007, S. 1268-1269 erschienen ist (pdf-Datei, 0,2 MB)
(Die Einstellung in dieses Internetportal erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Autoren und des Verlages)
Zusammenfassung:
Die Bundesregierung hat am 22. Dezember 2006 entschieden, Kohlenstoffspeicherung im bewirtschafteten Wald gemäß Artikel 3.4 des Kyoto-Protokolls auf die Treibhausgasbilanz Deutschlands anrechnen zu lassen. Die Senkenleistung durch Waldbewirtschaftung wird damit ab 2008 dem Regelwerk des Kyoto-Protokolls unterworfen. Das damit entstandene Recht der Bundesregierung, Senkengutschriften aus Waldbewirtschaftung gegenüber der UNFCCC bei der Erfüllung der Reduktionsverpflichtungen anzurechnen, hat einen wirtschaftlichen Wert, dessen physische Ursache die Waldbewirtschaftung der Forstbetriebe ist. Gleichzeitig mit der Entscheidung für Artikel 3.4 hat das zuständige Bundesministerium (BMELV) daher in Aussicht gestellt, die "zu erzielenden Erlöse (...) zu einem wesentlichen Teil dem Wald und den Waldbewirtschaftern in Deutschland zugute kommen (zu) lassen".
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Autor (-en):
Karsten Dunger, Katja Oehmichen, Nicole Wellbrock, Andreas Bolte
Johann Heinrich von Thünen-Institut
(ehemals Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft), Eberswalde
Kontakt:
Zusendung am:
10.01.2008
Einstellung am:
12.01.2008
Dokumenttyp:
Artikel, der im Original unter gleichem Titel in der Zeitschrift "AFZ-DerWald", 62. Jahrgang, Heft 23⁄2007, S. 1258-1260 erschienen ist (pdf-Datei, 0,2 MB)
(Die Einstellung in dieses Internetportal erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Autoren und des Verlages)
Zusammenfassung:
Mit der Berichterstattung nach dem Kyoto-Protokoll unter den Artikeln 3.3 und 3.4 entsteht die Verpflichtung, umgehend ein operationales und schlüssiges Berichtssystem zur Freisetzung und Festlegung von Treibhausgasen in bewirtschafteten Wäldern auf nationaler Ebene aufzubauen. Unabhängig von der Erstellung solcher Treibhausgas-Inventare besteht die Anforderung, nach der Klimarahmenkonvention, über alle Emissionen jährlich zu berichten. Die Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft wurde durch das BMELV damit beauftragt, ein entsprechendes Monitoringsystem auf der Basis des bestehenden nationalen Umweltmonitorings und der Bundeswaldinventur zu konzipieren und umzusetzen.
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»  Die Rolle des Waldes beim Klimaschutz aus Sicht des BMELV
(Links zu den Dateien: siehe unten)

Autor (-en):
Bernd Winkler
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Bonn
Kontakt:
Einstellung am:
08.10.2007
Dokumenttyp:
Vortragspräsentation und Textfassung für den Tagungsband der Tagung "Klimaschutz und Klimawandel - Rolle der Forstwirtschaft" am 27. und 28.09.2007 in Gotha
Zusammenfassung:
Textfassung und Vortragspräsentation geben einen umfassenden Überblick zur Rolle des Waldes in der Klimaschutzpolitik und zeigen auf, welche Kriterien beispielsweise ausschlaggebend waren für die Wahl von Artikel 3.4 des Kyoto-Protokolls für die erste Verpflichtungsperiode.

» Die Rolle des Waldes beim Klimaschutz aus Sicht des BMELV (Vortragspräsentation; pdf-Datei 0,9 MB)

» Die Rolle des Waldes beim Klimaschutz aus Sicht des BMELV (Tagungsbandbeitrag; pdf-Datei 0,3 MB)
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Autor (-en):
Michael Seiler und Ingolf Profft
Thüringer Landesanstalt für Wald, Jagd und Fischerei, Gotha
Kontakt:
Zusendung am:
06.06.2007
Einstellung am:
07.06.2007
Dokumenttyp:
Artikel, der im Original unter gleichem Titel in der Zeitschrift "AFZ-DerWald", 62. Jahrgang, Heft 11⁄2007, S. 570-571 erschienen ist (pdf-Datei, 0,3 MB)
(Die Einstellung in dieses Internetportal erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Autoren und des Verlages)
Zusammenfassung:
Wälder sind große Speicher für Kohlendioxid und damit ein wesentlicher Faktor im Kohlenstoffkreislauf der Erde. Das Kyoto-Protokoll ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen die Anrechenbarkeit forstlicher Senkenaktivitäten. So kann z.B. durch Aufforstung oder eine gezielte Waldbewirtschaftung die CO2-Speicherleistung des Waldes erhöht werden. Aus dieser gesteigerten Senkenleistung können Zertifikate generiert werden und die nationalen Emissionsminderungspflichten aus dem Kyoto-Protokoll verringert werden.
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Autor (-en):
Dr. M. v. Velsen-Zerweck und H. A. Wiehler
Kontakt:
e-mail an » hans-albrecht.wiehler(at)gmx.net

oder an die Redaktion des Portals "Wald & Klima"
» co2projekt(at)forst.thueringen.de
Zusendung am:
05.12.2006
Einstellung am:
07.01.2007
Dokumenttyp:
Artikel, der im Original unter gleichem Titel in der Zeitschrift "AFZ-DerWald", 61. Jahrgang⁄2005 erschienen ist (pdf-Datei, 0,1 MB)
(Die Einstellung in dieses Internetportal erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Autoren und des Verlages)
Zusammenfassung:
Das Kioto Protokoll ist am 16. Februar 2005 in Kraft getreten. Eine Besonderheit dieses internationalen Vertragswerkes ist, dass es prinzipiell die Möglichkeit eröffnet, Umweltdienstleistungen von Wäldern in Wert zu setzen und zu handeln. Im Wald kann so zur traditionellen Nutzung des Holzes in Zukunft auch die Kohlenstoffspeicherung als direkte Einkommensquelle für Wälder hinzutreten. In Deutschland stehen für die Bundesregierung bis zur Sommerpause Entscheidungen an, die unmittelbar auf diese Möglichkeit der Nutzung wirken wird. Um so erstaunlicher ist es, dass bislang die Interessen der deutschen Forstwirtschaft in diesem politischen Prozess kaum hörbar wurden und konkrete fachliche Beiträge von Seiten deutscher forstwirtschaftlicher Akteure zu diesem Thema weitesgehend fehlen. Für die deutsche Forstwirtschaft geht es gegenwärtig darum, die sich eventuell bietende Chance eines entstehenden Umweltdienstleistungsmarktes für Wälder nicht zu verpassen. Dafür ist eine aktive inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema erforderlich, um eigene Interessen in politischen Entscheidungsprozessen vertreten zu können.
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Autor (-en):
Martin Hillmann und Wolfram Zimmeck
Kontakt:
Zusendung am:
29.04.2005
Einstellung am:
30.04.2005
Dokumenttyp:
Beitrag für die Landwirtschaftskammer Hannover
Zusammenfassung:
Der Handel mit CO2-Zertifikaten hat bereits begonnen, aber die deutsche Forstwirtschaft ist von diesem Handel ausgeschlossen, obwohl die klimaverbessernden Wirkungen des Waldes unbestritten sind.

Der Artikel beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, die das Kyotoprotokoll zur Verringerung der CO2-Emissionen bietet, und wie diese in der EU und in Deutschland angewandt werden.
Des weiteren wird auf die Wald-Holz-Option eingegangen und die Frage beantwortet, welche Gestaltungsmöglichkeiten land- und forstwirtschaftliche Betriebe zur Verbesserung der Kohlenstoffbilanz haben.
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Autor (-en):
Michael Seiler, DEMO Project, CarboEurope-IP
TLWJF Gotha
Kontakt:
Einstellung am:
02.03.2005
Dokumenttyp:
Projektbeitrag
Zusammenfassung:
Aufforstungen und gezieltes Waldmanagement bieten eine hervorragende und kostengünstige Möglichkeit CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen, langfristig zu binden und später produktiv zu nutzen. Welche Möglichkeiten bietet das Kyotoprotokoll und wie werden sie in Deutschland und der EU umgesetzt?

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